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05 KO.2018.287 Villon AG in Konkurs

22. Okt 2019 | 9232/2019 | Versteigerungen, Konkurse, Edikte

Versteigerungsedikt


Aktenzeichen bitte immer anführen

05 KO.2018.287

ON 57

Versteigerungsedikt

 

Das Fürstliche Landgericht in Vaduz hat in der Konkurssache über das Vermögen der Villon Aktiengesellschaft i.K., 9490Vaduz, über Antrag der Masseverwalterin Mag. Pia Summer, c/o Gasser Partner Rechtsanwälte, Wuhrstrasse6, 9490Vaduz ,

 

beschlossen:

 

  1. Die gerichtliche Veräusserung
     
  • der Beteiligung der Gemeinschuldnerin in Höhe von CHF 320‘251 Anteilen zum Mindestgebot von CHF10‘000,--
     
  • der Beteiligung der Gemeinschuldnerin zum Mindestgebot von CHF 10‘000,--

 

  • der Forderungen der Gemeinschuldnerin aus dem Darlehensvertrag Nr. 31/07-09 vom 31.07.2009 in Höhe von USD 926'476,68 zum Mindestgebot von CHF 10‘000,--

 

  • der Forderung der Gemeinschuldnerin aus dem Shareholder loan in der Höhe von USD 168'881,54 zum Mindestgebot von CHF 10‘000,--

 

  • der Verantwortlichkeitsansprüche der Gemeinschuldnerin gegen das vormalige Mitglied des Verwaltungsrates zum Mindestgebot von CHF 10‘000,--

 

  • der Verantwortlichkeitsansprüche der Gemeinschuldnerin gegen das vormalige Mitglied des Verwaltungsrates anordnen zum Mindestgebot von CHF 10‘000,--
     
  1.  Der Termin für die gerichtliche Veräusserung wird auf
     
    Mittwoch, 27. November 2019, 10.00 Uhr
             
              beim Fürstlichen Landgericht, Verhandlungssaal 6, in Vaduz anberaumt.
     
  2. Jeder Bieter hat zu Beginn der Versteigerung ein Vadium in Höhe von 20 % des Mindestgebotes in bar oder in Form einer Garantie einer liechtensteinischen Bank zu leisten.
     
              Die Berichtigung des Meistbotes hat längstens innerhalb von 14 Tagen ab rechtskräftigem Zuschlag zu erfolgen.
     
              Wird das Meistbot nicht rechtszeitig und ordnungsgemäss berichtigt, erfolgt eine Freihandverwertung. Der säumige Ersteher haftet in diesem Fall für alle durch sein Säumnis verursachten Schäden.
     
              Soweit der Bestbieter sein Vadium in bar geleistet hat, wird dieses als Akontozahlung auf das Meistbot angerechnet. In anderer Form geleistete Vadien werden erst als Zahlung anerkannt, wenn sie durch eine entsprechende Barbezahlung oder Barüberweisung ersetzt werden.
     
              Die Haftung der Masseverwalterin für jedwede Rechtsmängel hinsichtlich der hier gerichtlich versteigerten Forderungen sowie die Richtigkeit der bezughabenden Angaben, insbesondere in den Berichten der Masseverwalterin, wird vollumfänglich ausgeschlossen. Die Masseverwalterin leistet keinerlei Gewähr für die Existenz und die Durchsetzbarkeit der gegenständlichen Ansprüche.
     
     
     
    Fürstliches Landgericht
    Vaduz, 19.09.2019
     

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen Beschluss ist binnen der unerstreckbaren Frist von 14 Tagen ab Zustellung das Rechtsmittel des Rekurses an das Fürstliche Obergericht in Vaduz zulässig. Der Rekurs kann beim Landgericht mündlich zu Protokoll er­klärt werden oder ist schriftlich in zwei Exemplaren zu überreichen. Der Rekurs muss eine ausdrückliche oder durch deutlichen Hinweis erkennbare Erklärung, ob gegen den ganzen Inhalt oder gegen welchen Teil des angefochtenen Beschlusses Rekurs erhoben wird, die Bezeichnung der Rekursgründe der Un­angemessenheit oder Ungesetzlichkeit und die Rekursausführung und einen Rekursantrag auf Aufhebung oder Abänderung, gegebenenfalls welche Ab­änderung des angefochtenen Beschlusses enthalten.

 

Landgericht
Spaniagasse 1 9490 Vaduz