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Liechtensteinisches Soziallexikon
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Betriebliche Personalvorsorge
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Die betriebliche Personalvorsorge (2. Säule) dient als Vorsorgesystem der Arbeitnehmer und stellt zusammen mit der AHV (l. Säule) einen wesentlichen Teil der finanziellen Absicherung gegen Alter, Tod und Invalidität dar. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, für seine Arbeitnehmer die betriebliche Personalvorsorge zu verwirklichen, sofern diese Arbeitnehmer nach dem Gesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung beitragspflichtig sind und den versicherungspflichtigen Mindestjahreslohn erreichen und die weiteren Voraussetzungen erfüllen. Der Arbeitgeber hat mindestens die Hälfte der Beiträge aufzubringen (Wirtschaftskammer, Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer). Die Arbeitnehmerbeiträge werden bei der Lohnauszahlung zurückbehalten und zusammen mit dem entsprechenden Arbeitgeberbeitrag der Vorsorgeeinrichtung überwiesen. Der Staat und einige grössere Betriebe haben eigene Pensionskassen, kleinere Unternehmen können sich einer gemeinsamen Vorsorgeeinrichtung (Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung) anschliessen.

 

Massgebend für die Berechnung der Beiträge ist das auf das ganze Jahr berechnete Einkommen aus dem Arbeitsverhältnis, abzüglich einem Freibetrag. Aus der Versicherung entstehen Ansprüche auf Altersrente, Invalidenrente und Kinderrente sowie Hinterlassenenrente, Witwen- bzw. Witwer- und Waisenrente. Selbständigerwerbende können sich einer Vorsorgeeinrichtung freiwillig anschliessen.