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Liechtensteinisches Soziallexikon
Amt für Soziale Dienste
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Lernschwierigkeiten
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Lernschwierigkeiten oder Probleme beim Lernen und Verhalten sind nicht eindeutig auf eine Unfähigkeit eines Kindes oder Jugendlichen zurückzuführen. Manche Beeinträchtigungen werden von der jeweiligen Situation beeinflusst, in der sich ein Kind, ein Schüler oder eine Schülerin befindet.

 

Das Verhalten und die schulische Leistungsfähigkeit stehen in Wechselwirkung mit verschiedenen Umständen. Die Anteile des Kindes oder Jugendlichen (Körperfunktionen in Bezug auf Sprache, Kognition, Mobilität usw.) sowie die Anteile der Umwelt (Qualität der Partizipationsmöglichkeiten, Lern- und Schulkontext, vorhandene Einstellungen, Unterstützungs- und Dienstleistungsangebote) werden zunächst fachgerecht analysiert. Dieser Klärungsschritt (Förderdiagnostik) gibt Aufschluss über bestimmte Schwierigkeiten und Problembereiche oder Ressourcen und Stärken. Auf dieser Grundlage wird ein sonderpädagogischer Bildungsbedarf abgeleitet. Es ist Aufgabe der interdisziplinär arbeitenden Lehr- und Fachpersonen, den Einsatz der entsprechenden Fördermassnahmen zu empfehlen (vgl. ICF / Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. WHO 2005). 

 

Bei Lernschwierigkeiten, bei Entwicklungs- oder Wahrnehmungsproblemen stehen sonderpädagogische Angebote mit umfassenden Beratungs- und Unterstützungsmassnahmen zur Verfügung und zwar ab Geburt bis zum 20. respektive bis zum 22. Altersjahr.