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Liechtensteinisches Soziallexikon
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Mutterschaftszulage
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Wöchnerinnen, denen bei Mutterschaft kein Anspruch auf Bezug eines Krankengeldes während des Mutterschaftsurlaubes aus der obligatorischen Krankenversicherung oder Lohnzahlung des Arbeitgebers zusteht, wird vom Amt für Gesundheit eine einmalige steuerfreie Mutterschaftszulage ausgerichtet. Dies betrifft Frauen, die bis zum Tage der Niederkunft nicht mindestens 270 Tage ohne Unterbruch von mehr als drei Monaten einer Krankenversicherung angehört haben. Erreichen die Krankengeldentschädigungen bei Mutterschaft aus der obligatorischen Krankenversicherung den festgesetzten Betrag der Mutterschaftszulage nicht, so wird die Differenz ausgerichtet.

 

Voraussetzung für die Ausrichtung der Mutterschaftszulage ist der zivilrechtliche Wohnsitz der Wöchnerin in Liechtenstein. Eine Wöchnerin mit ausländischer Staatsangehörigkeit erhält die Mutterschaftszulage, wenn sie zum Zeitpunkt der Geburt einen unmittelbar vorausgehenden mindestens 3-jährigen oder ihr Ehegatte einen mindestens 5-jährigen Aufenthalt in Liechtenstein nachweisen kann oder die liechtensteinische Staatsbürgerschaft besitzt.

 

Die Höhe der Mutterschaftszulage richtet sich nach dem steuerpflichtigen Erwerb beider Ehegatten bzw. bei alleinstehenden Wöchnerinnen nach jenem der Wöchnerin. Die Zulage wird nur bis zu einer bestimmten Grenze des steuerbaren Erwerbs ausbezahlt.

 

Weitere Informationen und Anträge: Amt für Gesundheit

 

Antragsformulare liegen auch bei den Gemeindekanzleien auf.