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Liechtensteinisches Soziallexikon
Amt für Soziale Dienste
LLV 3.3.0
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Körperliche Misshandlung
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Körperliche Misshandlung stellt grundsätzlich einen Straftatbestand dar. Der erste Adressat bei akuter Gewalt ist die Landespolizei. Sie ist als Exekutivorgan berechtigt zu intervenieren. Bei häuslicher Gewalt kann sie vom Gewaltschutzrecht Gebrauch machen und eine Wegweisung aussprechen.

 

Körperliche Misshandlung von Kindern und Jugendlichen stellt eine Verletzung des Kindeswohls dar und ist als solche meldepflichtig. Als zuständige Behörde leitet der Kinder- und Jugenddienst (ASD) geeignete Massnahmen ein und bietet Hilfen an.

 

Die Landespolizei informiert bei häuslicher Gewalt das Amt für Soziale Dienste und dieses nimmt sich der Problematik an.

 

Von Gewalt betroffene oder bedrohte Frauen können im Frauenhaus Unterschlupf finden.

 

Die Opferhilfestelle bietet für Opfer und deren Angehörige Hilfe nach dem Opferhilfegesetz, vermittelt und finanziert Hilfen und leistet u. U. Entschädigungszahlungen.

 

Mit dem Thema Gewalt befassen sich auch die Informations- und Beratungsstelle für Frauen (infra) und der Verein für Männerfragen.

 

Häufig brauchen Opfer zur Aufarbeitung des Geschehenen therapeutische Hilfe. Täter sind oft erst aufgrund einer gerichtlichen Anordnung bereit, sich in einem therapeutischen Rahmen mit ihrer Gewaltbereitschaft auseinanderzusetzen. Diesem Prozess kommt aber im Sinne der Verhinderung weiterer Gewaltdelikte und damit weiterer Opfer grosse Bedeutung zu. Opfer und Täter, die von sich aus Hilfe suchen, können sich an freischaffende Psychotherapeuten wenden.