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Liechtensteinisches Soziallexikon
Amt für Soziale Dienste
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Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
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Sexueller Missbrauch ist, wenn ein Mädchen oder Junge von einem Täter als Objekt zur Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse benutzt wird. Kinder sind aufgrund ihrer emotionalen und intellektuellen Entwicklung nicht in der Lage, selbstbestimmt in Bezug auf sexuelle Handlungen zu entscheiden.

 

Der Täter nutzt die ungleichen Machtverhältnisse zwischen sich und dem Opfer aus, um es zur "Kooperation" zu zwingen. Dies gilt für jugendliche und erwachsene Täter. Dadurch, dass der Täter das Kind zur Geheimhaltung verpflichtet, macht er es sprachlos, wehrlos und hilflos.

 

Häufig besteht am Anfang nur der Verdacht auf einen sexuellen Missbrauch. Auch wenn sich der Verdacht erhärtet, gilt zunächst: Ruhe bewahren! Keine überstürzten Handlungen! In der ersten Verwirrung werden oft Schritte unternommen, die für die betroffenen Kinder nicht hilfreich sind.

 

Hilfe bekommen Betroffene und Fachpersonen bei der Fachgruppe gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (anonym), beim Kinder- und Jugenddienst des Amtes für Soziale Dienste (ASD) und bei Psychotherapeuten.