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Liechtensteinisches Soziallexikon
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Armut
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Obwohl Liechtenstein eines der reichsten Länder der Welt ist, gibt es auch hier Armut. Man spricht von relativer Armut. Als relativ arm gelten Menschen dann, wenn sie zu wenig Geld haben, um so zu leben, wie es dem Bevölkerungsstandard entspricht. Absolute Armut gibt es in Liechtenstein nicht. Sie wird durch das vorhandene Netz der sozialen Sicherung verhindert, die ein soziales Existenzminimum sicherstellt. Allerdings sind nach dem letzten Armutsbericht (Büchel et al., 2008) rund 1.8 % der Haushalte in Liechtenstein auf Unterstützung der öffentlichen Hand durch Ergänzungsleistungen  angewiesen und 2.1 % der Haushalte nehmen wirtschaftliche Sozialhilfe  in Anspruch, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Von Armut am stärksten betroffen sind Arbeitslose, Erwerbsbeeinträchtigte, Alleinerziehende sowie Familien mit mehr als drei Kindern.

 

Betroffene erhalten Informationen über wirtschaftliche Sozialhilfe beim Amt für Soziale Dienste sowie Informationen über Ergänzungsleistungen bei der AHV-IV-FAK Anstalt. Auch private Hilfswerke gewähren Hilfe. Das Hilfswerk Liechtenstein sammelt Kleidung und Textilien und gibt sie an bedürftige Personen im In- und Ausland weiter. Die Caritas Liechtenstein und die Stiftung Liachtbleck geben Spenden an Bedürftige.